Freistaat Bayern    Landkreis Bamberg    Markt Zapfendorf

Unterleiterbach               

Unterleiterbach mit Blick auf das Maintal

 

Unterleiterbach ist mit über 600 Einwohnern der drittgrößte Gemeindeteil des Marktes Zapfendorf. Der oberfränkische Ort liegt im oberen Maintal und kann auf eine über 1200jährige Geschichte zurückblicken. Die erstmalige urkundliche Erwähnung der Ortschaft wird auf das Jahr 796-817 datiert. Demnach soll jemand namens "Marpburc" eine Ortschaft "letterbah" dem Kloster Fulda geschenkt haben. Wer sich hinter dem Namen Marpburc verbirgt, ist nicht bekannt, vermutet wird allerdings eine reiche Adelige, die in ihrem Testament die Schenkung festgelegt hat.

DorfbrunnenUrkunde

Valentinikapelle

Die Kapelle wurde 1740, an Stelle einer 1505 gebauten Holzkapelle, errichtet. Jakob Johann Michael Küchel erhielt damals vom Bamberger Vikariat den Auftrag zur Planung der neuen Kapelle. Der Bau ist im wesentlichen die Reduktion von Küchels Plänen für Vierzehnheiligen. Eine Flachkuppel wird von einem kurzen Langhaus durchdrungen. Im Chor verherrlichte der Maler Francesco Marchine den Apostel Valentin als den Helfer der Kranken. Die plastischen Arbeiten des Hochaltars stammen von Leonhard Gollwitzer, die schwächere Plastik der Seitenaltäre von seinem Bruder Stephan.

Valentinikapelle (westliche Ansicht) Valentinikapelle (Innenansicht)

Schloß

Schloss

Das Schloss wurde 1737-39 von Justus Heinrich Dientzenhofer für Freiherr von Brockdorf gebaut (späterer Besitzer von Schrottenberg). Es ist ein zweigeschossiger Rokokobau mit flachem Mittelrisalit und Mansardendach.

Die Unterleiterbacher Mainbrücke

Ein verschwundenes Technikdenkmal am Obermain (von Thomas Gunzelmann)

Alte Mainbrücke

Ortsplan     

Ortsplan Unterleiterbach